Bluthochdruck

Bluthochdruck, im Fachbegriff "arterielle Hypertonie", gilt neben Rauchen, Blutzuckerkrankheit und Fettstoffwechselstörungen als einer der klassischen Risikofaktoren für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzerkrankungen, Schlaganfall, arterielle Durchblutungsstörungen und Nierenkrankheiten.

 

Blutdruckmessung

Es gibt verschiedene Methoden den Blutdruck zu messen. Im Alltag kommen vor allem die Gelegenheitsmessung in der Arztpraxis, häusliche Selbstmessungen und 24 h-Langzeit-Blutdruckmessungen zum Einsatz. Hierbei gelten unterschiedliche Normwerte . Der Blutdruck sollte bei wiederholten Messungen in der Praxis in Ruhe Werte von 140/90 mmHg nicht überschreiten.

Was kann ich tun?

Je nachdem, welche Altersgruppe man betrachtet, leiden ca. 25 - 40% der Erwachsenen an einem Bluthochdruck. Ein großer Anteil dieser Patienten ist nicht ausreichend oder gar nicht behandelt. Bei übergewichtigen Hochdruckpatienten ist die Gewichtsreduktion die effektivste Maßnahme, den Blutdruck zu senken. Eine weitere blutdrucksenkende Maßnahme ist die Einschränkung der täglichen Salzzufuhr auf < 6 g täglich oder weniger.

Medikamentöse Behandlung

In vielen Fällen lässt sich eine zufriedenstellende Blutdruckeinstellung jedoch nicht ohne eine medikamentöse Therapie, also Tabletteneinnahme, realisieren. Häufig muss eine Kombinationstherapie aus mehreren Medikamenten eingenommen werden, um die Zielblutdruckwerte zu erreichen. Heute kann in den meisten Fällen ein normaler Blutdruck erzielt werden, sofern Sie Ihre blutdrucksenkenden Medikamente regelmäßig einnehmen.

Dies erscheint wichtig zu erwähnen, denn man weiß, dass weniger als 50% der Bluthochdruckpatienten ihre Medikamente regelmäßig einnehmen. Dieser Umstand stellt neben Übergewicht, mangelnder Bewegung und zu salzreicher Ernährung die Hauptursache einer unzureichenden Blutdruckeinstellung dar.

 

Risikofaktoren

 

Weitere Informationen zum Blutdochdruck finden Sie hier:

Deutsche Hochdruckliga